Schmerztherapie
Röntgenreizbestrahlung
Die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung niedrig dosierte Röntgenstrahlen ist schon lange bekannt.
Mittels der niedrig dosierten Strahlentherapie können schmerzhafte, degenerativ- entzündliche Erkrankungen wirksam und schonend behandelt werden.
Der Röntgenreizbestrahlung ist damit eine gute Alternative und oder Ergänzung zu anderen bekannten Behandlungsformen.
Einsatzbereiche der Röntgenreizbestrahlung
- Ferse, Fersensporn
- Knie- und Hüftgelenk
- Ellenbogengelenk, Tennisellenbogen, Golfellenbogen
- Gelenke der Hände, Fingergelenke, Daumensattelgelenk, Handgelenk
- Schultergelenke
Durchführung der Röntgenreizbestrahlung
Die Therapie wird 2 mal pro Woche über 4 Wochen über 8 Sitzungen durchgeführt. Die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei. Eine besondere Vorbereitung für die Therapie der zu behandelnden Person ist nicht erforderlich.
Notwendige Unterlagen
- Voruntersuchungen und schriftliche Vorbefunde
- Überweisung des behandelnden Arztes
- Krankenversicherungskarte
Kosten einer Röntgenreizbestrahlung
Für Sie als zu behandelnde Person entstehen keine Zusatzkosten. Der Röntgenreizbestrahlung seine Kassenleistung. Auch gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Therapie mit Röntgenreizbestrahlung.
CT-gestützte PRT
Was ist eine Periradikuläre Therapie?
Die Periradikuläre Therapie (PRT) beschreibt die bildgeführte, perkutane Applikation von Medikamenten direkt an einer Nervenwurzel kurz nach ihrem Austritt aus dem Wirbelsäulenkanal.
Warum erfolgt die Periradikuläre Therapie?
Man unterscheidet eine sogenannte „therapeutische PRT“ zur Linderung von Schmerzen, die als Folge einer Kompression oder Reizung einer Nervenwurzel auftreten von der „diagnostischen PRT“, deren Ziel es ist, bei unklarer Zuordnung der Beschwerden, beispielsweise infolge von Bandscheibenvorwölbungen in mehreren Etagen, die Höhe zu identifizieren, deren operative Entlastung am ehesten zur Schmerzfreiheit führt.
Bei der PRT wird ein Medikament zur örtlichen Betäubung und bei Bedarf zusammen mit einem entzündungshemmenden Medikament über eine dünne Kanüle verabreicht. Die zielgenaue Applikation des Präparats direkt an den gereizten Nerven wird mittels Computertomografie (CT) sichergestellt. Bei richtiger Indikationsstellung können Patienten mitunter schon nach der ersten Behandlung eine Besserung der Beschwerden erfahren. Oft ist jedoch eine Wiederholung der Behandlung im Abstand von einigen Wochen erforderlich, bevor endgültige Beschwerdefreiheit eintritt. Bei neurologischen Ausfällen ist die PRT jedoch auf keinen Fall ein Ersatz für eine operative Entlastung der geschädigten Nervenwurzel.
Was ist der Unterschied zwischen PRT und Facetteninfiltration?
Die PRT (Periradikuläre Therapie) wird angewendet bei Schmerzen, die durch Nervenwurzelkompression oder -reizung, z.B. bei einem Bandscheibenvorfall, bedingt sind. Die so genannte Facetteninfiltration, ISG- Infiltration wird bei Schmerzen durch Wirbelgelenkentzündung oder -verschleiß und entsprechende Befunde im Bereich der ISG verordnet.
Wie bereite ich mich vor?
Etwa einen Tag vor dem Eingriff werden Sie von einem Radiologen über den Nutzen und die Risiken aufgeklärt. Zur Vorbereitung des Aufklärungsgespräches erhalten Sie von uns einen ausführlichen Aufklärungsbogen. Wir bitten Sie, diesen sorgfältig zu lesen und wahrheitsgemäß auszufüllen.
Ihre Fragen können Sie dann im anschließenden Aufklärungsgespräch stellen. Für eine PRT ist es nicht erforderlich, dass Sie nüchtern sind.
Wie verläuft die Behandlung?
Sie werden in den Computertomographen hineingefahren. Die heute gebräuchlichen modernen Untersuchungsgeräte haben dabei eine sehr weite Öffnung (mehr ein großer Bogen), so dass in der Regel kein Grund für Platzangst besteht. Es erfolgt die Aufnahme einiger Bilder, welche dem Radiologen zur Planung des Eingriffes dienen. Anschließend erfolgen eine intensive Hautdesinfektion und die Markierung der Einstichstelle. Die dünne Nadel wird dann unter wiederholter Bildkontrolle bis an die zu behandelnde Nervenwurzel herangebracht. Nach einer abschließenden, bildgestützten Lagekontrolle wird dann das lokale Betäubungsmittel appliziert. Die Gesamtdauer des Eingriffes inklusive Vor- und Nachbereitung beträgt etwa 20-30 Minuten.
Wie schmerzhaft ist eine PRT-Spritze?
Der Einstich in die Haut ist mit dem bei einer Blutabnahme zu vergleichen. Bei einer PRT ist die Nadel in Nähe des Nerven, was zu einem kurzzeitigen einschießenden Schmerz in das entsprechende Bein führen kann. Bei der Injektion können Sie dann ein „Ziehen“ ins Bein oder ins Gesäß verspüren.
Was sollte man nach einer PRT nicht machen?
In den ersten vier bis sechs Stunden nach der PRT Spritze bzw. Wirbelsäulennahen Injektion sollten Sie sich allerdings aufgrund eines möglichen Taubheitsgefühls, welches meistens auftritt, schonen und nicht mit dem Auto fahren.
Wann wird diese Therapieform angewendet?
- Bandscheibenvorfall mit/ohne Nerveneinklemmung
- Narben nach Bandscheiben-Operation
- Enger Rückenmarkskanal (Spinalstenose)
Kontraindikationen
- Markumartherapie oder sonstige Gerinnungsstörungen (Neigung zu Thrombosen)
- schwere Form eines Diabetes mellitus
Mögliche Nebenwirkungen
Eine PRT ist eine sehr sichere und nebenwirkungsarme Therapie, vor der Sie keine Angst zu haben brauchen. Ernsthafte Nebenwirkungen sind in unserer Praxis noch nicht vorgekommen. Wir haben eine große Erfahrung mit CT-gesteuerten Interventionen und versuchen, Sie so schonend wie möglich zu behandeln.
In sehr seltenen Einzelfällen kann es durch eine Nervenverletzung zu bleibenden Symptomen wie Schmerzen, Kribbeln oder Taubheit kommen. Die Verletzung einer Arterie kann zu Blutungen führen, die im schlimmsten Fall operativ versorgt werden müssen. Eine Infektion kann zu Entzündungen der Bandscheiben, der Wirbel oder des Nervenkanals führen. Bei der PRT an der Halswirbelsäule kann es im schlimmsten Fall zur Verletzung einer Schlagader kommen, die einen Schlaganfall verursachen kann.
Cortison, Carbostesin und Kontrastmittel können (selten) leichte oder (sehr selten) schwere Allergien verursachen, die ggf. medikamentös behandelt werden müssen.
Cortison ist ein sehr wirksames Medikament, kann aber Nebenwirkungen verursachen. Typische Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme (Vollmondgesicht) oder dünne Haut sind aufgrund der niedrigen Dosis und der Art der Anwendung nicht zu erwarten. Selten beobachten wir diskrete Hautrötungen nach der Therapie. Bei Diabetikern kann es zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels kommen.
CT-gestützte Facettengelenksinfiltration
und/oder Iliosakralgelenksinfiltration (ISG- Infiltration)
Was ist eine CT-gestützte Facettengelenksinfiltration?
Die Facettengelenksinfiltration ist ein minimalinvasiver Eingriff zur Linderung von Rückenschmerzen, die z.B. durch eine Arthrose der Facettengelenke oder der Iliosakralgelenke hervorgerufen werden und mit Arzneimittel- oder Physiotherapie nicht ausreichend behandelbar sind. Diese Beschwerden treten häufig im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule oder der Iliosakralgelenke auf. Bei chronischen Kopfschmerzen nach einem Schleudertrauma kann eine Facettengelenksinfiltration in Höhe der Halswirbel hilfreich sein. Die Methode ermöglicht es auch schmerzhafte Gelenke genauer zu identifizieren: Tritt kurz nach der Behandlung eine Besserung der Schmerzen ein, ist der behandelte Bereich die richtige Ansatzstelle für die weitere Therapie.
Was ist der Unterschied zwischen PRT und Facetteninfiltration?
Die PRT (Periradikuläre Therapie) wird angewendet bei Schmerzen, die durch Nervenwurzelkompression oder -reizung, z.B. bei einem Bandscheibenvorfall, bedingt sind. Die so genannte Facetteninfiltration, ISG- Infiltration wird bei Schmerzen durch Wirbelgelenkentzündung oder -verschleiß und entsprechende Befunde im Bereich der ISG verordnet.
Indikationsstellung
Die Indikation zur CT-gestützten Punktion und die Auswahl des geeigneten Verfahrens wird interdisziplinär durch den anfordernden Kollegen, ihren Orthopäden bzw. Schmerztherapeuten und Hausarzt und unseren Radiologen gestellt.
Wie bereite ich mich vor?
Etwa einen Tag vor dem Eingriff werden Sie von einem Radiologen über den Nutzen und die Risiken aufgeklärt. Zur Vorbereitung des Aufklärungsgespräches erhalten Sie von uns einen ausführlichen Aufklärungsbogen. Wir bitten Sie, diesen sorgfältig zu lesen und wahrheitsgemäß auszufüllen.
Ihre Fragen können Sie dann im anschließenden Aufklärungsgespräch stellen. Für eine Facettengelenksinfiltration ist es nicht erforderlich, dass Sie nüchtern sind.
Wie verläuft die Behandlung?
Sie werden in den Computertomographen hineingefahren. Die heute gebräuchlichen modernen Untersuchungsgeräte haben dabei eine sehr weite Öffnung (mehr ein großer Bogen), so dass in der Regel kein Grund für Platzangst besteht. Es erfolgt die Aufnahme einiger Bilder, welche dem Radiologen zur Planung des Eingriffes dienen. Anschließend erfolgen eine intensive Hautdesinfektion und die Markierung der Einstichstelle. Die dünne Nadel wird dann unter wiederholter Bildkontrolle bis an das zu behandelnde Facettengelenk, ISG herangebracht. Nach einer abschließenden, bildgestützten Lagekontrolle wird dann das lokale Betäubungsmittel appliziert. Die Gesamtdauer des Eingriffes inklusive Vor- und Nachbereitung beträgt etwa 20-30 Minuten.
Wie schmerzhaft ist eine Infiltrationsbehandlung?
Der Einstich in die Haut ist mit dem bei einer Blutabnahme zu vergleichen. Bei einer Infiltrationsbehandlung ist die Nadel in Nähe des Facettengelenks und des ISG und benachbart zu Nervenwurzeln, was zu einem kurzzeitigen einschießenden Schmerz in das entsprechende Bein führen kann. Bei der Injektion können Sie dann ein „Ziehen“ ins Bein oder ins Gesäß verspüren.
Was sollte man nach einer Facettengelenksinfiltration oder ISG Infiltration nicht machen?
In den ersten vier bis sechs Stunden nach der Spritze bzw. Wirbelsäulen-nahen Injektion sollten Sie sich allerdings aufgrund eines möglichen Taubheitsgefühls, welches meistens auftritt, schonen und nicht mit dem Auto fahren.
Wann wird diese Therapieform angewendet?
- Arthrose der Facettengelenke
- ISG Syndrom
Kontraindikationen
- Markumartherapie oder sonstige Gerinnungsstörungen (Neigung zu Thrombosen)
- schwere Form eines Diabetes mellitus
Mögliche Nebenwirkungen
Eine Facettengelenksinfiltration oder Iliosakralgelenksinfiltration ist eine sehr sichere und nebenwirkungsarme Therapie, vor der Sie keine Angst zu haben brauchen. Ernsthafte Nebenwirkungen sind in unserer Praxis noch nicht vorgekommen. Wir haben eine große Erfahrung mit CT-gesteuerten Interventionen und versuchen, Sie so schonend wie möglich zu behandeln.
In sehr seltenen Einzelfällen kann es durch eine Nervenverletzung zu bleibenden Symptomen wie Schmerzen, Kribbeln oder Taubheit kommen. Die Verletzung einer Arterie kann zu Blutungen führen, die im schlimmsten Fall operativ versorgt werden müssen. Eine Infektion kann zu Entzündungen der Bandscheiben, der Wirbel oder des Nervenkanals führen. Bei der Facettengelenksinfiltration an der Halswirbelsäule kann es im schlimmsten Fall zur Verletzung einer Schlagader kommen, die einen Schlaganfall verursachen kann.
Zum Einsatz kommende Medikamente
Cortison, Carbostesin und Kontrastmittel können (selten) leichte oder (sehr selten) schwere Allergien verursachen, die ggf. medikamentös behandelt werden müssen.
Cortison ist ein sehr wirksames Medikament, kann aber Nebenwirkungen verursachen. Typische Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme (Vollmondgesicht) oder dünne Haut sind aufgrund der niedrigen Dosis und der Art der Anwendung nicht zu erwarten. Selten beobachten wir diskrete Hautrötungen nach der Therapie. Bei Diabetikern kann es zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels kommen.