Vorsorge
Brustultraschall
Wann ist ein Brustultraschall angezeigt?
Ein Brustultraschall ist angeraten bei
- Schmerzen in der Brust
- Ausfluss aus der Brustwarze
- Eingezogener Brustwarze
- Hautveränderungen an der Brust
- bei unklaren Tast- oder Mammographiebefunden
- zur Verlaufskontrolle bei zystischen oder soliden Herdbefunden (Knoten)
Zudem ist der Brustultraschall ein sehr geeignetes Mittel der Brustkrebs-Früherkennung
- für Patientinnen mit dichtem Brustgewebe
- Für Patientinnen mit Mastopathie (gutartige Veränderung des Brustdrüsengewebes)
- für Patientinnen mit einem hohen Brustkrebserkrankungsrisiko ergänzend zur Mammographie und dem MRT
Die Brustultraschall-Untersuchung zur Abklärung von Beschwerden und unklaren Befunden ist eine Kassenleistung.
Ist ein Brustultraschall ab 35 Jahren zu empfehlen?
Ab dem 35. Lebensjahr empfehlen wir, jährlich einen Brustultraschall im Rahmen der Vorsorge durchführen zu lassen. Als reine Früherkennungsmassnahme muss sie in der Regel von den Patientinnen selbst getragen werden.
MRT Prostata
Die mpMRT ist eine schmerzfreie und schnelle Untersuchungsmethode, die ohne den Einsatz von Röntgenstrahlung die Diagnostik und Therapieplanung des Prostatakarzinoms signifikant verbessern kann.
Eine mpProstata-MRT (Magnetresonanztomographie) ist eine bildgebende Untersuchung, die bei Verdacht auf Prostatakrebs eingesetzt wird. Sie kann Veränderungen in der Prostata aufdecken und zwischen bösartigen und leichten Erkrankungen unterscheiden
Wann ist eine mpMRT-Prostata Untersuchung sinnvoll?
Ein erhöhter oder ansteigender PSA-Wert im Blut kann auf verschiedene Erkrankungen hinweisen, von harmlosen Entzündungen bis hin zu Prostatakarzinomen. Wenn Ihr PSA-Wert über 4 ng/ml liegt, kontinuierlich ansteigt oder starke Schwankungen aufweist, ist eine MRT-Untersuchung empfohlen.
Die MRT erhöht die Chance, dass ein möglicher Krebsherd frühzeitig gefunden wird, was die Heilungschancen verbessert.
Werden die Kosten für eine mpMRT-Prostata übernommen?
Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die mpMRT derzeit, trotz der Empfehlungen in der Leitlinie Prostatakarzinom, leider nicht, d.h. sie ist keine Regelleistung. Ein Antrag auf Kostenübernahme kann vor Durchführung der Untersuchung individuell bei der jeweiligen Krankenkasse gestellt werden Gesetzlich versicherte Patienten können die Untersuchung alternativ auf eigene Rechnung durchführen lassen. Die für eine mpMRT in Rechnung gestellten Kosten liegen meist zwischen 500 und 1.000 Euro
Die privaten Krankenversicherungen bezahlen die mpMRT in den meisten Fällen.